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Marionettenfalten: warum die Mundwinkel absinken und was dagegen hilft

Autorenbild: Prof. Dr. Mohamed Omar
Prof. Dr. Mohamed Omar
29. Aug.
9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Es gibt Falten, die einem selbst auffallen, und es gibt Falten, auf die man von anderen angesprochen wird. Marionettenfalten gehören zur zweiten Gruppe. Sie verlaufen vom Mundwinkel abwärts in Richtung Kinn und verändern etwas, das über eine Linie im Gesicht hinausgeht: den Ausdruck.

Der Name stammt aus dem Puppenspiel. Bei einer Marionette ist der Unterkiefer beweglich aufgehängt, und die Kerben, die dieses bewegliche Kinnteil vom übrigen Gesicht abgrenzen, laufen genau dort, wo beim Menschen diese Falten entstehen. Der Vergleich ist unfreundlich, beschreibt die Anatomie aber präzise.

Dieser Beitrag erklärt, warum Marionettenfalten entstehen, warum die wirksamere Behandlung fast nie in der Falte selbst beginnt, was eine Unterspritzung leisten kann, was Gesichtsübungen dabei realistisch beitragen — und ab welchem Befund minimalinvasive Verfahren nicht mehr die ehrliche Antwort sind.

Warum Marionettenfalten den Gesichtsausdruck verändern

Menschliche Wahrnehmung liest Gesichter schnell und ungeprüft. Nach unten gerichtete Linien um den Mund und ein abgesunkener Mundwinkel entsprechen dem Muster, das wir seit früher Kindheit mit Traurigkeit, Unzufriedenheit oder Ablehnung verbinden. Das Gehirn des Gegenübers trifft diese Zuordnung, bevor es die Situation bewusst bewertet.

Genau darin liegt der Unterschied zu anderen Falten. Eine Stirnfalte wird als Zeichen des Alters gelesen, eine Krähenfußfalte oft sogar als sympathisch. Eine ausgeprägte Marionettenfalte dagegen verändert die vermutete Stimmung — und zwar dauerhaft, unabhängig davon, wie es der betreffenden Person tatsächlich geht.

Das ist bei vielen Menschen der eigentliche Anlass für ein Beratungsgespräch. Nicht die Linie stört, sondern die Rückmeldung, man wirke müde, streng oder verärgert, ohne es zu sein. Dieser Anlass ist nachvollziehbar und keineswegs eitel. Er sollte aber ausgesprochen werden, weil er die Behandlungsplanung verändert: Wer den Ausdruck korrigieren möchte, braucht eine andere Strategie als jemand, den nur die Tiefe der Falte selbst stört.

Wie Marionettenfalten entstehen: vier Faktoren, die zusammenwirken

Marionettenfalten sind keine Knitterfalten der Haut. Sie sind das sichtbare Ende einer Entwicklung, die weiter oben im Gesicht beginnt und an der mehrere Prozesse gleichzeitig beteiligt sind.

Volumenverlust im Mittelgesicht. Die Fettkompartimente der Wange verlieren mit den Jahren an Volumen und verlagern sich nach unten. Das Gewebe, das vorher über dem Jochbein getragen wurde, sackt ab — und kommt dort zum Liegen, wo eine feste Bindegewebsstruktur es aufhält: im Bereich von Mundwinkel und Kinn. Die Falte markiert also die Grenze zwischen abgesunkenem und ortsfestem Gewebe. Die Ursache liegt fast immer oberhalb der Stelle, die man im Spiegel sieht.

Rückbildung des Knochens. Ober- und Unterkiefer sowie das Kinn verlieren im Lauf des Lebens an Höhe und Projektion. Das darüberliegende Weichgewebe behält seine Menge, verliert aber sein Gerüst. Was fehlt, ist nicht in erster Linie Haut, sondern Unterbau.

Ein Muskel, der aktiv nach unten zieht. Der Musculus depressor anguli oris zieht vom Unterkiefer zum Mundwinkel und senkt ihn — beim Sprechen, beim Mundwinkelabwärtsziehen und in jeder Form des unzufriedenen Ausdrucks. Seine Aktivität nimmt mit den Jahren tendenziell zu, während die anhebenden Gegenspieler nachlassen. Das Kräfteverhältnis am Mundwinkel verschiebt sich nach unten.

Nachlassende Hautspannung. Kollagen- und Elastingehalt der Haut nehmen ab, die Rückstellfähigkeit sinkt. Was in jüngeren Jahren nach jeder Mimikbewegung in die Ausgangsform zurückging, bleibt zunehmend als Linie stehen. UV-Belastung und Rauchen beschleunigen diesen Anteil deutlich.

Diese vier Faktoren treten in unterschiedlicher Gewichtung auf. Bei einem schmalen Gesicht mit früh eingesetztem Volumenverlust dominiert der erste Punkt, bei einem sehr aktiven Ausdrucksmuster der dritte. Diese Gewichtung zu bestimmen, ist die eigentliche Aufgabe der Untersuchung — und sie entscheidet über die Behandlung.

Warum die Behandlung selten in der Falte selbst beginnt

Die naheliegende Idee lautet: Falte auffüllen. Sie ist verständlich, führt aber häufig zu einem enttäuschenden Ergebnis, und der Grund dafür ist anatomisch.

Wer ausschließlich die Rinne zwischen Mundwinkel und Kinn unterspritzt, behandelt das letzte Glied einer Kette. Die Last, die das Gewebe nach unten zieht, kommt weiterhin von oben. Die Falte wird flacher, das Gesicht wirkt aber nicht getragener — und im unteren Gesichtsdrittel liegt jetzt zusätzliches Material, das selbst Gewicht hat. Wird das mehrfach wiederholt, entsteht genau der schwere, unnatürliche Eindruck, den die meisten Menschen ausdrücklich vermeiden wollen.

Die tragfähigere Strategie arbeitet in umgekehrter Reihenfolge, von oben nach unten. Ein gezielter Volumenaufbau an der Wange stellt die Abstützung des Mittelgesichts wieder her und entlastet damit den Bereich um den Mundwinkel. Eine Unterstützung an Kinn und Kieferlinie gibt dem unteren Gesichtsdrittel wieder ein Gerüst, an dem das Weichgewebe hängt. Erst danach zeigt sich, wie viel in der Falte selbst überhaupt noch zu tun ist. Häufig ist es weniger als zu Beginn angenommen.

Aus demselben Grund gehört die Nasolabialfalte in dieselbe Betrachtung. Sie entsteht aus derselben Abwärtsbewegung des Wangenfetts, nur eine Etage höher. Wer beide Regionen getrennt betrachtet und getrennt auffüllt, behandelt zweimal dasselbe Problem an zwei Symptomorten. Wer die Ursache adressiert, verbessert oft beide Bereiche zugleich. Die gesamte Planung zur Behandlung von Marionettenfalten folgt dieser Logik.

Marionettenfalten unterspritzen: was Hyaluronsäure leistet

Hyaluronsäure ist ein körpereigenes Molekül; die in der ästhetischen Medizin verwendeten vernetzten Gele sind Medizinprodukte und werden nach Zähigkeit und Festigkeit ausgewählt. Am Mundwinkel ist diese Auswahl nicht nebensächlich, sondern entscheidend.

Für die Abstützung von Kinn und Kieferlinie werden festere, formstabile Produkte tiefer eingebracht, oft in Knochennähe. Sie sollen tragen, nicht auffüllen. In der Falte selbst und direkt am Mundwinkel wird dagegen mit deutlich weicheren Gelen und in kleinen Mengen gearbeitet, weil diese Region beim Sprechen, Lachen und Essen ständig in Bewegung ist. Ein zu festes Produkt an dieser Stelle fühlt sich fremd an und kann sich beim Sprechen abzeichnen.

Die Menge ist dabei der zweite kritische Punkt. Der Mundwinkel verträgt sehr wenig. Ziel ist, die Kante der Falte abzumildern und den Mundwinkel um wenige Millimeter zu entlasten — nicht, die Rinne vollständig zum Verschwinden zu bringen. Eine vollständig aufgefüllte Marionettenfalte sieht in Ruhe glatt aus und beim Lächeln falsch.

Hängende Mundwinkel und der Muskel, der nach unten zieht

Wenn die Untersuchung zeigt, dass der Mundwinkel nicht nur passiv abgesunken ist, sondern aktiv nach unten gezogen wird, lässt sich der herabziehende Muskel gezielt schwächen. Dazu wird Botulinumtoxin, ein verschreibungspflichtiger Wirkstoff, in sehr geringer Menge in den Musculus depressor anguli oris eingebracht. Die Absicht dahinter ist nicht Glättung, sondern eine Verschiebung des Kräfteverhältnisses: Der anhebende Gegenspieler bekommt Übergewicht, der Mundwinkel steht etwas neutraler. Das Vorgehen ist auf der Seite zum Anheben der Mundwinkel ausführlicher beschrieben.

An dieser Stelle ist eine deutliche Einschränkung nötig, und sie gehört an den Anfang jedes Beratungsgesprächs zu dieser Region: Der Bereich um den Mund verzeiht Überdosierung nicht. Die Muskeln liegen dicht beieinander, sie sind an Lächeln, Sprechen, Mundschluss, Trinken und Essen beteiligt. Wird zu viel Wirkstoff eingesetzt oder wird die Injektionsstelle verfehlt, kann das Lächeln asymmetrisch werden, der Mundschluss unvollständig, das Trinken aus einem Glas mühsam. Diese Effekte sind vorübergehend, können aber über Wochen bestehen bleiben.

Das ist kein Argument gegen die Behandlung, sondern eines für ausgeprägte Zurückhaltung. In dieser Region gilt: eher zu wenig und bei Bedarf nachjustieren als zu viel und abwarten müssen. Wer eine sichtbare Sofortveränderung erwartet, ist mit der Muskelbehandlung am Mundwinkel schlecht beraten.

Was Übungen gegen Marionettenfalten leisten — und was nicht

Gesichtsgymnastik wird häufig gesucht und ist ein legitimes Thema. Sie verdient eine ehrliche Einordnung statt pauschaler Ablehnung.

Was Übungen können: Sie aktivieren die mimische Muskulatur, verbessern die Durchblutung und schärfen die Wahrnehmung für den eigenen Gesichtsausdruck. Wer bemerkt, dass er die Mundwinkel gewohnheitsmäßig nach unten zieht, kann daran etwas ändern. Als Teil einer allgemeinen Körperwahrnehmung sind sie unbedenklich und kosten nichts.

Was Übungen nicht können: Sie heben kein abgesunkenes Gewebe an und ersetzen kein verlorenes Volumen. Die mimische Muskulatur ist nicht am Knochen und an der Haut so aufgehängt, dass ihr Training das Weichgewebe des Mittelgesichts wieder nach oben verlagern würde. Auch Knochenrückbildung ist durch Training nicht beeinflussbar.

Und ein Punkt, der selten genannt wird: Wenn die Falte im Wesentlichen durch Volumenverlust entstanden ist, kann verstärkte Muskelaktivität das Relief sogar deutlicher machen. Bei einem Gesicht mit wenig Unterhautfett zeichnet sich jede zusätzlich trainierte Kontur ab. Das spricht nicht gegen Bewegung im Gesicht — es spricht dagegen, von ihr eine Korrektur zu erwarten, die sie nicht leisten kann.

Ablauf, Zeiträume und Haltbarkeit

Am Anfang steht die Untersuchung im Sitzen, bei der auch der Gesichtsausdruck in Bewegung beurteilt wird. Eine Marionettenfalte, die nur beim Sprechen sichtbar wird, wird anders behandelt als eine, die in völliger Ruhe steht.

Die Unterspritzung mit Hyaluronsäure dauert je nach Anzahl der behandelten Regionen etwa 20 bis 45 Minuten. Eine betäubende Creme wird vorab aufgetragen, die meisten Gele enthalten zusätzlich ein Lokalanästhetikum. Die Behandlung des herabziehenden Muskels dauert nur wenige Minuten und erfolgt oft in derselben Sitzung.

Das Ergebnis der Unterspritzung ist sofort sichtbar, in den ersten Tagen aber durch Schwellung überlagert. Beurteilbar ist es nach etwa zwei Wochen. Die Wirkung der Muskelbehandlung setzt verzögert ein, meist über drei bis zehn Tage, und ist nach etwa zwei Wochen vollständig ausgeprägt. Eine Kontrolle nach zwei bis vier Wochen ist sinnvoll, weil sich dann seriös beurteilen lässt, ob nachjustiert werden sollte.

Zur Haltbarkeit: Hyaluronsäure am Kinn und an der Kieferlinie hält typischerweise etwa zwölf bis achtzehn Monate, im beweglichen Bereich um den Mundwinkel eher kürzer, oft um die neun bis zwölf Monate. Die Wirkung der Muskelbehandlung lässt in der Regel nach drei bis fünf Monaten nach. Beides sind Erfahrungswerte, keine Zusagen — Stoffwechsel, Mimik und Ausgangsbefund verschieben diese Spannen erheblich. Eine Übersicht der Kosten finden Sie auf der Seite Preise; zu verschreibungspflichtigen Wirkstoffen nennen wir aus rechtlichen Gründen im Magazin keine Beträge.

Risiken und Nebenwirkungen

Beide Verfahren sind eingreifende Behandlungen mit einer Nadel, und beide haben Risiken, die vor der Entscheidung bekannt sein müssen.

Bei der Unterspritzung mit Hyaluronsäure sind Schwellung, Rötung und Druckempfindlichkeit für einige Tage die Regel. Blutergüsse kommen vor, besonders im gut durchbluteten Bereich um den Mund, und können ein bis zwei Wochen sichtbar bleiben. Asymmetrien sind möglich, weil die beiden Gesichtshälften selten identisch sind; sie lassen sich in der Kontrolle meist korrigieren. Tastbare Knötchen können entstehen, wenn Material zu oberflächlich oder ungleichmäßig verteilt liegt. Selten sind entzündliche Reaktionen oder Fremdkörperreaktionen.

Die ernsteste Komplikation ist der Gefäßverschluss: Gelangt Material in ein Blutgefäß oder komprimiert es dieses, kann die Durchblutung eines Hautareals unterbrochen werden. Unbehandelt kann daraus eine Gewebeschädigung entstehen; bei Injektionen im Gesicht sind in sehr seltenen Fällen auch Sehstörungen beschrieben. Das Risiko ist gering, aber real. Es sinkt mit anatomischer Kenntnis, angepasster Injektionstechnik und der Bereitschaft, sofort zu reagieren — das Enzym Hyaluronidase muss vorgehalten werden und die Situation muss erkannt werden, während sie behandelbar ist.

Bei der Behandlung des herabziehenden Muskels kommen die bereits genannten Risiken hinzu: ein asymmetrisches Lächeln, unvollständiger Mundschluss, Schwierigkeiten beim Trinken oder beim Aussprechen bestimmter Laute. Diese Wirkungen entstehen, wenn der Wirkstoff benachbarte Muskeln miterreicht. Sie bilden sich zurück, aber nicht in Tagen — es können mehrere Wochen vergehen. Möglich sind außerdem Kopfschmerzen, ein Druckgefühl und in seltenen Fällen grippeähnliche Beschwerden.

Wann wir davon abraten

Diese Liste ist der wichtigste Teil dieses Beitrags.

Ausgeprägte Erschlaffung des unteren Gesichtsdrittels. Wenn Haut und Weichgewebe deutlich erschlafft sind und sich eine sichtbare Kieferkontur mit hängenden Anteilen gebildet hat, bringt zusätzliches Füllmaterial vor allem eines: zusätzliches Gewicht. Filler straffen nicht, sie stützen. Ab einem bestimmten Befund reicht Stützen nicht mehr aus, und dann ist ein chirurgisches Straffungsverfahren die ehrlichere Antwort — auch wenn es die aufwendigere ist. Ein Beratungsgespräch, das das nicht ausspricht, verkauft eine Behandlungsserie statt eine Lösung.

Wiederholte Auffüllung ohne Befundverbesserung. Wenn bereits mehrfach unterspritzt wurde und die Falte danach jedes Mal ähnlich aussieht, ist die Antwort nicht mehr Material. Ein unteres Gesichtsdrittel, das über Jahre immer wieder aufgefüllt wurde, wird schwer und verliert seine Kontur. In dieser Situation kann der Abbau vorhandenen Materials sinnvoller sein als weiterer Aufbau.

Schwangerschaft und Stillzeit. Aus Vorsicht, nicht wegen belegter Schäden. Für Botulinumtoxin gilt das ausdrücklich.

Akute Infektion im Behandlungsgebiet. Herpes, entzündete Hautstellen oder eine akute Zahnwurzelentzündung sind Gründe, zu verschieben.

Neuromuskuläre Erkrankungen wie Myasthenia gravis oder das Lambert-Eaton-Syndrom schließen eine Behandlung mit Botulinumtoxin aus. Auch bestimmte Medikamente, die die neuromuskuläre Übertragung beeinflussen, gehören ins Gespräch, ebenso Gerinnungsstörungen und blutverdünnende Medikation vor einer Unterspritzung.

Die Erwartung, dass die Falte vollständig verschwindet. Eine Marionettenfalte lässt sich abmildern und ihr Zug nach unten lässt sich reduzieren. Vollständig entfernen lässt sie sich mit minimalinvasiven Mitteln nicht, ohne dass das Gesicht seine natürliche Bewegung verliert. Wer das Wort „entfernen“ wörtlich meint, sollte es vorher hören.

Eine Fotovorlage als Ziel. Ein Gesicht, das anders gebaut ist, hat sein Ergebnis nicht durch die Behandlung bekommen, die man selbst braucht — sondern durch eine andere Knochenstruktur. Wenn eine Vorlage die Erwartung bestimmt, lässt sich diese Erwartung nicht erfüllen, und das gehört gesagt, bevor behandelt wird.

Fazit

Die wichtigste Erkenntnis zu Marionettenfalten ist keine Behandlungsempfehlung, sondern eine Blickrichtung: Die Falte ist das Ende einer Entwicklung, die weiter oben beginnt. Wer sie isoliert auffüllt, arbeitet am Symptom und riskiert ein unteres Gesichtsdrittel, das mit jeder Sitzung schwerer wird.

Daraus folgt eine Reihenfolge. Zuerst wird beurteilt, wo das Volumen fehlt und wie stark der Muskel zieht. Dann wird oben abgestützt — an Wange, Kinn und Kieferlinie. Und erst danach zeigt sich, wie viel in der Falte und am Mundwinkel selbst noch nötig ist. Diese Reihenfolge kostet im Gespräch mehr Zeit, spart aber Behandlungen.

Und sie hat eine Grenze, die zur Ehrlichkeit gehört: Wo das Gewebe deutlich erschlafft ist, ist eine Unterspritzung nicht die zurückhaltendere Variante einer Straffung, sondern ein anderes Verfahren mit einem anderen Ziel.

Wenn Sie wissen möchten, welcher der beschriebenen Faktoren bei Ihnen im Vordergrund steht und ob eine Behandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist, sehen wir uns das in Ruhe an — auch mit dem möglichen Ergebnis, dass wir abraten. Sie erreichen unsere Praxis in Hannover über das Kontaktformular oder telefonisch.

Auch an der Oberlippe selbst lässt sich mit sehr kleinen Mengen Botulinumtoxin arbeiten, ohne Volumen aufzufüllen. Wie das funktioniert und was es nicht leisten kann, lesen Sie im Beitrag Lip Flip — was die Behandlung verändert und wo ihre Grenzen liegen.

Warum ein Mundwinkel auch ohne ausgeprägte Falte nach unten zeigt und was sich daran ändern lässt, steht in Wenn die Mundwinkel hängen — Ursachen und was dagegen hilft.

Prof. Dr. Mohamed Omar, Chiq Aesthetics, Karmarschstraße 33–35, 30159 Hannover

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt kein ärztliches Beratungsgespräch. Ob eine Behandlung im Einzelfall geeignet ist, lässt sich nur nach persönlicher Untersuchung beurteilen.

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